Luftverkehrskonzept der Bundesregierung

Im Koalitionsvertrag zwischen der CDU, CSU und SPD wurde im November 2013 die Schaffung eines Luftverkehrskonzepts vereinbart.

Wer sich näher mit den bisher vorliegenden Unterlagen beschäftigen möchte, findet hier eine Materialsammlung:

Nov 2013 Auszüge aus dem Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD
Jan 2014 Bund-Länder-Kommission (“Posch-Kommission”): Anforderungen an ein Luftverkehrskonzept
15.01.2014 BDL Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft: Vorschläge für ein Luftverkehrskonzept
23.07.2014 Anforderungen der ADF Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fluglärmkommissionen an ein Luftverkehrskonzept
19.06.2014 Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN vom 21.05.2014 zur Erstellung eines Luftverkehrskonzepts
2015 Vereinigung Cockpit e.V.: FAIRSKY 2015 Seiten 17-19 Luftverkehrskonzept
Mai 2015 NGO-Luftverkehrskonzept
05.08.2015 ADF-Stellungnahme zu den Entwurfsfassungen der Zwischenberichte für die Arbeitspakete 1 und 3 des Gutachtens “Grundlagen Luftverkehrskonzept”
Nov 2015 Gutachten für das Bundesverkehrsministerium: Grundlagen Luftverkehrskonzept
06.12.2016 Gemeinsame Pressemitteilung BVF-BUND-ADF:
Eckpunkte des Bundesverkehrsministeriums zum Luftverkehrskonzept
Mai 2017 Luftverkehrskonzept des Bundesverkehrsministeriums
Stellungahme des BBI (Politikbrief Mai 2017):
Das Bun­desverkehrsministerium hat „Maßnah­men zur Stärkung und Sicherung des Luftverkehrsstandorts Deutsch­land“ vor­geschlagen. Auf zwölf Primärflughäfen (u.a. Berlin, Frank­furt, Leip­zig, München) sollen Kapazitäten – mög­lichst im 24-Stun­denbetrieb – für noch mehr Flüge ge­schaffen werden. Durch unab-
l­ässiges Wachstum will man im internation­alen Konkurrenz­kampf mithalten.
Sämt­liche Maß­nahmen sind darauf angelegt, die Fluggesell­schaften von Kosten und Regu­larien zu befrei­en. Eine Redu­zierung der Luftver­kehrssteuer wird ebenso ge­fordert wie die Ver­lagerung der Sicher­heits­kosten auf den Staat. Ein­schränkungen der Betriebszei­ten, z.B. durch Nachtflugver­bote, darf es nicht geben und Nacht­flugbeschränkungen sol­len flexibel gehand­habt werden. Passa­gierrechte müssen einge­schränkt wer­den. Die Luftverkehrs­dreh­kre­uze sol­len stärker wachsen als die übri­gen Flug­häfen. Dass der Flugha­fen Frank­furt als gro­ßer Hub-Flugha­fen völlig fehl am Platz ist, wird schlicht igno­riert.
Nachdem die erschreckenden Ergebnisse der NORAH-Ge­sund­heitsstudie vorliegen, darf es dieses „Weiter so“ nicht mehr ge­ben.